Nicht mit uns!! Blick Schweiz…

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Roma-Banden ziehen seit Jahren mit einer Geldwechsel-Masche Hausverkäufern Millionen aus der Tasche. Auch das Schweizer Schriftsteller-Ehepaar Inga (68) und Wolf (71) Buchinger fiel beinahe auf einen sogenannten «Rip-Deal» herein.

Die beiden wollten ihr Haus in der Ostschweiz über ein Internetportal veräussern. «Kurz nach dem Aufschalten klingelte das Telefon, sagt Wolf Buchinger. «Ein Herr Sulaimann Junior wollte sofort einschlagen.» Er behauptet, Sohn eines reichen Scheichs aus einem Golfstaat zu sein, und will die Hausverkäufer am nächsten Morgen im Café Ca’ Puccino in Mailand treffen. Banker und Rechtsanwalt geben grünes Licht. «Trotzdem war uns nicht ganz wohl», sagt Wolf Buchinger. «So schnell hatten wir nicht mit dem Verkauf gerechnet.»

Ein Mann mit gestutztem Araberbärtchen begrüsst das Ehepaar im Mailänder Szene-Café wie alte Freunde. Schnell berichtet der falsche Scheich von krummen Geschäften des Grossvaters. Der habe in einem Koffer Luxusuhren aus der Schweiz geschmuggelt. Buchinger: «Plötzlich holte der Scheich zwei fette Bündel Geldscheine hervor, die Anzahlung für das Haus. Er forderte uns auf, die 200 000 Euro auf der Toilette nachzuzählen und sie mit in die Schweiz zu nehmen.» Das Paar lehnt ab: «Viel zu gefährlich.»

Den Kontakt lassen die beiden dennoch nicht abbrechen. Prompt schlagen die Gauner einen neuen Deal vor: Buchinger soll in der Schweiz eine Rolex für 40 000 Franken kaufen und nach Italien bringen. Dafür winke eine fette Provision. Der Scheich mailt: «Sie ist für den 80. Geburtstag meines Vaters. Rufen Sie an, wenn Sie die Uhr haben.»

«Nicht mit uns», sagt sich der gebürtige Deutsche Wolf Buchinger. «In Mailand wären dann sowohl die Uhr als auch das Geld und die Provision weg gewesen. Man hätte uns Falschgeld untergejubelt.»

Ganz neu ist der Wechsel-Trick nicht. «Die Uhren-Masche ist uns aus einem ähnlichen Fall bekannt», sagt Christian Burkhard (44), Verantwortlicher für  «Rip-Deals» bei der Zürcher Kapo. «Opfer sollen sich unbedingt nach der ersten Kontaktaufnahme bei uns melden.»

http://www.blick.ch/news/schweiz/falscher-scheich-wollte-schweizer-paar-abzocken-nicht-mit-uns-id3475655.html

Ein Angelus für Angela

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griech

Angelus grecus nuntiavit Angelae: Ein griechischer Engel brachte Angela eine Botschaft, ganz unchristlich ohne jede Demut und ohne Wohlgefallen…

Dieser bisher unbekannte Gott hatte sich selbst unglaublich schnell in die Nähe von Zeus gebracht und sah es als eine rechte Aufgabe, den Stieren der EU die deutsche Sprache abzugewöhnen. Nie mehr Gehorsam wie damals bei der Wehrmacht, nie mehr Diktatur aus dem Führerinbunker in Berlin, nie mehr Demütigung des eigenen Volkes, das den Begriff «sparen» bisher nie gekannt hat und nie verstehen will.

Gaude et laetare virgo Angela! Freue dich riesig, Jungfrau Angela, nun wird dir die Jungfräulichkeit, immer und überall nach eigenem Gusto streng und logisch zu regieren, weggenommen. Die Glocken von Hellas läuten laut und unerbittlich, man hört sie in ganz Europa. Ein von fremden Mächten gebeuteltes Land bäumt sich auf. Der Ruf wird in Italien, Spanien und Frankreich gehört.

Wozu sich anstrengen, wozu den Kopf über den Bauch diktieren lassen, wozu für die Zukunft sparen, wenn wir gar nicht wissen, ob wir je Enkelkinder haben werden? Jetzt ist jetzt, wir sind jetzt, jetzt sind wir egoistisch genug, um uns halbwegs über die Runden zu bringen. Lieber hundert Euro nicht haben, als hundert Euro irgendwo für irgendetwas Nichtvorstellbares einzahlen!

Es lebe die Lebensfreude, nichts zu tun!

Es lebe die Freiheit, Hilfe von aussen nicht annehmen zu wollen!

Es lebe das Dahindämmern in sommerlichem Ouzodunst!

Griechenland bebe ewig!

(Wolf Buchinger/Nebelspalter)

http://www.nebelspalter.ch/Ein+Angelus+fuer+Angela/651763/detail.htm