Die Kernbeissers
Nostalgie und Bühnenprogramme
Inga und Wolf
Es war einmal vor langer Zeit, in den 1980er Jahren, ein Ehepaar, das beschloss, etwas «Eigenes» in der Musik zu machen. Die beiden probierten vieles aus und landeten schliesslich bei Chansons.
Sie benannten sich nach einem seltenen Vogel, der mit seinem starken Schnabel sogar Kirschkerne knacken kann – und genau das wollten die beiden: Emotionen knacken und das Publikum zum Nachdenken anregen. So entstanden auch Satiren.
Bald kamen Radio und Fernsehen dazu, mehrere Schallplatten und CDs und viele Auftritte, auch in Afrika und Madagaskar.
2019 zogen Kernbeissers einen Schlussstrich unter ihr Lebensmärchen – doch Corona kam und sie reaktivierten die Lieder ihrer Jugend und spielten sie kontaktlos vor Alterseinrichtungen; so wurden sie in dieser Zeit eines der gefragtesten Duos in der Schweiz.
Nach Corona beendeten sie zum zweiten Mal ihre Karriere, hatten aber die Rechnung ohne die Veranstalter gemacht. Diese wollten Kernbeissers nun drinnen haben. Also reaktivierten sie sich auf ein Neues und beschlossen, nie mehr aufhören zu wollen.
Der Kernbeisser
… hat einen grossen, starken Schnabel, mit dem er auch Nahrhaftes an Orten findet, wo andere es nicht tun.